Poems live in thousands of languages. They live through translation. We take a critical look beyond the margins of German into the diversity of contemporary poetry in other languages.
Gedichte existieren in tausenden Sprachen. Sie leben miteinander durch Übersetzung. Wir schauen kritisch über die Ränder des Deutschen in die Vielfalt zeitgenössischer Poesie in anderen Sprachen.
Moritz Rauchhaus stellt für die Internationale Rubrik die Dichterin Cécile Coulon vor und bespricht ihren noch nicht ins Deutsche übersetzten Band „Retrouver la Douceur“ (Le Castor Astral, 2025). Darin spürt dem Prinzip der Sanftheit im Umgang mit der Sprache und in der dichterischen Darstellung alltäglicher Handlungen und Situationen nach.
Gregor Dotzauer verfolgt die Spur der “alten Götter” im Werk des schottischen Dichters John Burnside, die zu seinem letzten, 2025 erschienenen Gedichtband The Empire of Forgetting führt. Er steht im Zentrum der Rezension, die auch Nadja Küchenmeisters Rede Schwerkraft und Licht. Über John Burnside (2026) würdigt.